Blackberry-Nutzer zittern weiter
In dem Patentstreit um den drahtlosen E-Mail-Verkehr hat ein US-Gericht die Entscheidung, ob der Dienst sofort eingestellt werden muss, verschoben.
Die Blackberry-Gemeinde hofft auf eine gütliche Einigung zwischen den Dienstleistern RIM und NTP.
Erstmal ist die Entscheidung um den Patentstreit für Blackberry verschoben. Bundesrichter James R. Spencer erklärte dies am Ende der Anhörung am Freitag.
Blackberry war schon im September 2003 wegen Patenten Verletzungen von NTP vor Gericht für schuldig befunden worden und an der Entscheidung hat sich im Grunde nichts geändert, so Bundesrichter Spencer.
Spencer hat im Dezember schließlich einen Vergleich über 450 Millionen für nichtig erklärt nachdem sich beide Parteien wegen des Kleingedruckten im Vertrag nicht einigen konnten.
Viele Top Manager und Politiker in den Vereinigten Staaten benötigen das mobile Büro Blackberry täglich, deshalb besteht auch ein großes öffentliches Interesse an dem Weiterbestehen des Dienstes.
Wie es nun mit Blackberry weitergehen wird steht in den Sternen. Bundesrichter Spencer wird sehr bald eine Entscheidung treffen müssen.
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